Donnerstag, 9. Februar 2012

Die ersten Tage in den Kursen...

Am Dienstag hat die Schule für mich mit Outdoor Education begonnen. Dort habe ich erfahren, dass ich mit meinem Kurs im April für 3 Tage einen Kajak-Trip über den Lake Tarawera, der in der Nähe von Rotorua ist, machen werde. Dafür muss ich allerdings Kajak fahren können und deswegen habe ich in den nächsten Wochen jeden Tag von 8 Uhr bis 9 Uhr Kayaking im Pool der Schule. In der zweiten Stunde hatte ich dann Musik. Dort hat sich einfach jeder das Instrument gegriffen, das er spielen kann und hat sich eine Stunde lang amüsiert - ich mit der Gitarre. In der dritten Stunde hatte ich dann Photography, was meiner Meinung nach bisher ziemlich langweilig war, da wir nur irgendwelche Fotos aus Zeitungen ausgeschnitten haben und in unseren Ordner eingeklebt haben. In der vierten Stunde hatte ich dann Farm Studies, was übrigens ein sehr lustiges Fach ist, da ich in der ersten Stunde direkt gelernt habe, wie man Traktor fährt. In der fünften und somit letzten Stunde hatte ich dann ESOL zusammen mit den anderen Austauschschülern. Dort haben wir dann darüber gesprochen, was Deutschland zu Deutschland macht und wie es uns geformt hat. An meinem ersten "richtigem" Tag bin ich direkt ganz nett mit ein paar "Kiwi-Students" ins Gespräch gekommen, die mich teilweise von sich aus direkt angesprochen haben.
Der nächste Tag, also der Mittwoch, hatte schon einen sehr frühen Start für mich, denn ich hatte von 7 Uhr bis 8 Uhr zusammen mit dem Netball-, Rugby- und Fußballteam ein Fitnesstraining, das auch ziemlich anstrengend war. Direkt danach von 8 Uhr bis 9 Uhr hatte ich dann mein Kajaktraining. Nach ESOL und Outdoor Education, wo wir die Themen des letzten Tages weiter besprochen haben, hatte ich dann meine erste Mathestunde am Waihi College und ich muss sagen, dass wir Deutschen den Neuseeländern in Sachen Mathematik um Längen überlegen sind. Mein Kurs, in dem das Durchschnittsalter schon 16 Jahre beträgt, haben wir Stoff gelernt, den ich schon vor eineinhalb Jahren in Deutschland gelernt habe. Das hat meine Lehrerin dann auch schnell bemerkt und ab nächster Woche werde ich dann an einem meinen Leistungen entsprechendem Kurs teilnehmen. Nach Mathe hatte ich dann nur noch Photography, wo wir mit dem Ausschneiden der Fotos weitergemacht haben. Heute hat dann der Schultag erneut für mich um 8 Uhr mit dem Kajaktraining angefangen und ich merke schon, wie ich Fortschritte mache. Danach hatte ich wieder Farm Studies und ich kann mittlerweile sogar rückwärts mit dem Traktor fahren. Heute war nach der dritten Stunde Unterrichtsschluss, da letzten Freitag Mr. Harisson, einer der Lehrer verstorben ist und seine Beerdigung in Waihi Beach stattgefunden hat.
der Traktor auf der Farm

1 Kommentar:

  1. Puh, das hört sich nach einem anstrengenden Sportprogramm an, aber sicher auch sehr abwechslungsreich und praxisbezogen. Nicht immer nur steif im Klassenzimmer hocken. Und Traktorfahren hört sich ja toll an :-)))

    Viele Grüße von der anderen Seite der Erdkugel, wo es immer noch bitterkalt ist...

    Karin

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