Dienstag, 20. März 2012

Die Mount Tongariro Crossing Woche...

Letzte Woche Montag und Dienstags ist eigentlich nichts besonderes passiert, deswegen komme ich direkt zu den drei interessanten Tagen der letzten Woche: Mittwoch, Donnerstag und Freitag. An diesen Tagen habe ich zusammen mit den anderen Austauschschülern am Tongariro Crossing Trip teilgenommen.

Mittwoch: Ich habe mich morgens um halb neun zusammen mit allen anderen Austauschschülern vor dem Waihi College getroffen. Nachdem wir einen Anhänger mit allen unseren Taschen beladen haben, hab wir uns dann mit Mr McLean's Bus auf den Weg nach Rotorua gemacht. Nach ungefähr zwei Stunden Fahrtzeit sind wir dann in Rotorua angekommen und haben uns bei einem Fahrradverleih Mountainbikes ausgeliehen. Danach haben wir uns in verschiedene Gruppen eingeteilt. Ich war natürlich in der Gruppe "advanced". :-D
Nachdem wir ungefähr eine Stunde lang einen Berg mit extremer Steigung hinauf gestrampelt sind, sind wir endlich am "corners track" angekommen. Wie der Name schon sagt, hat diese Strecke viele Ecken und ist vor allen Dingen steil und uneben. Wir sind ca. 25 Minuten nach unten gefahren und man ist über einige Kanten gesprungen, die zum Teil bis zu einem Meter tief waren, was bei einer Downhill Strecke meiner Meinung nach schon tief ist. Unten angekommen haben wir dann unser Lunch gegessen und haben uns auch schon wieder in den Bus gesetzt und sind ca. eine Stunde gefahren, bis wir in Taupo, das am größten See Neuseelands, dem Lake Taupo, angekommen sind und uns ein wenig die Füße vertreten haben und einen Abstecher bei McDonalds gemacht haben. Darauf sind wir dann wieder in den Bus gestiegen und nach ungefähr eineinhalb Stunden Fahrt sind wir endlich in unserem Camp, das knapp 20 km vom Tongariro Nationalpark entfernt ist, angekommen. Nachdem wir dann unser Abendessen gegessen haben, sind wir dann schon gegen 22 Uhr schlafen gegangen, weil wir am nächsten Morgen früh aufstehen mussten.

Donnerstag: Der Donnerstag war dann der Wandertag. Nachdem wir alle gegen 6 Uhr morgens aufgestanden sind, duschen gegangen sind und unser Frühstück gegessen haben, haben wir uns gegen 7 Uhr auf den Weg zum Tongariro Nationalpark gemacht. Der Mount Tongariro liegt ziemlich genau in der Mitte der Nordinsel Neuseeland und ist gar kein Berg. Er ist zusammen mit seinem Bruder, dem Mount Ruapehu, einer der aktivsten Vulkane der Erde. Nach ungefähr einer Stunde Wanderweg auf dem "Tongariro Alpine Crossing" Track sind wir dann am Fuße des Vulkanes angelangt und sind weiter gegangen. 2 Stunden später, als wir Nahe der Spitze waren, hat dann jedoch Mr McLean entschieden, dass wir besser wieder umkehren. Es war eiskalt, hat stark geregnet und war so stürmisch, dass man kaum stehen konnte. Auf der Spitze hätte die Windgeschwindigkeit dann ca. 60 km/h betragen, was eindeutig zu viel gewesen wäre. Also sind wir nach 3 Stunden Rückweg dann wieder am Anfang der Strecke angekommen und waren ein wenig deprimiert, da wir unser Tagesziel nicht erreicht haben. Darauf sind wir alle wieder in den Bus gestiegen und haben uns auf den Weg zu einem Hot Water Pool gemacht, indem wir uns dann alle ein paar Stunden von dem harten Weg erholt haben. Zurück im Camp angekommen haben wir dann zu Abend gegessen und uns noch einen schönen Abend gemacht.

Freitag: Nachdem wir alle zusammen gemütlich gegen 9:30 Uhr gefrühstückt haben, haben wir wieder unsere Taschen gepackt, die Räume gesäubert und den Anhänger beladen. Ich habe mir während der zwei Nächte ein Zimmer zusammen mit Mack aus Dänemark und Tim aus Holland geteilt. Gegen halb wir dann das Camp auch schon wieder verlassen und sind zu einem Informationscenter gefahren, wo wir uns einen Film über die Geschichte der beiden Vulkane Tongariro und Ruapehu angeschaut haben. Als wir damit fertig waren, sind wir zu einer Plattform auf den Mount Ruapehu gefahren und Mr McLean hat den Bus dort abgestellt. Darauf sind wir mit einem Lift den ganzen Berg hinauf gefahren und durften eine atemberaubende Aussicht genießen. Wir haben eine Schneeballschlacht gemacht und zu Mittag gegessen. Danach sind wir wieder nach unten gefahren und sind mit dem Bus zu einem nahe gelegenem Kratersee gefahren, unter dem sich noch ein Vulkan befindet. Dort haben wir noch ca. eine Stunde verbracht und nach einer vier- bis fünfstündigen Busfahrt sind wir dann gegen 20:15 Uhr wieder am Waihi College eingetroffen, wo mich Arthur abgeholt hat.

Am Wochenende habe ich größten Teils meine Zeit damit verbracht, mich von dem Trip zu erholen. Es war
ein langweiliges Wochenende an dem nicht wirklich etwas besonderes geschehen ist.
Florian aus Hamburg und Sofie aus Oslo auf dem Corners Track

Mack aus Dänemark und Marieke aus Neubrandenburg auf dem Corners Track

Die "advanced" Mountainbike Gruppe

bei McDonalds in Taupo

ich am Lake Taupo

Florian, Tim aus Amsterdam und Peik aus Finnland bevor wir losgegangen sind.

Der Start des Wegs

einer von vielen Teichen

typisches Bild

Tim, Florian, Mack und Torge

typisches Bild

typisches Bild

wie man sieht war es kalt, nass und windig

auf dem Rückweg

auf dem Rückweg

Auf dem Rückweg. Wie man sieht, wachsen rund um den Vulkan keine Pflanzen.

An dem Hot Pool (allerdings nachdem wir schwimmen waren)

Mount Ruapehu

im Informationscenter

Torge aus Schleswig Holstein, Carolin aus Kamp Lintfort, Lea aus Neuss und Mack

auf der Plattform, wo der Bus abgestellt wurde

an dem Lift

Mack und Torge

Mount Tongariro im Hintergrund

an der Spitze des Mount Ruapehu

am Kratersee

ich am Kratersee

Gruppenfoto auf dem Rückweg




Kommentare:

  1. Hallo Julius,
    da hast du wieder spannende Tage hinter dich gebracht und jede Menge erlebt.Die Fotos sind einfach fantastisch.
    Hier gibt es wenig Neues zu berichten, am Freitag geht es dann endlich in die Skifreizeit.
    Bis bald mal wieder
    Sabine,Rene,Paul und Paula

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  2. Hallo Julius, ich finde es toll, was du alles erlebst :-))) Schade, dass ihr die Wanderung wegen des schlechten Wetters abbrechen musstet, aber manchmal ist es eben klüger, rechtzeitig den Rückweg anzutreten...
    Wie Sabine schon geschrieben hat, geht es am Freitag für die 9 a zur Skifreizeit, das ist dann hier auch mal was anderes als der normale Schulalltag...

    Dir noch tolle Erlebnisse, lass es dir gut gehen.

    Karin

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  3. Liegt denn überhaupt noch Schnee? :)

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