Montag, 5. März 2012

Eine anstrengende Woche...

In der letzten Woche ist so einiges passiert. Montags hatte ich einen ganz normalen Tag. Ich bin nach der Schule zusammen mit Yas nach Hause gegangen und wir haben Karten gespielt und den restlichen Tag totgeschlagen. Der Dienstag hat für mich dann schon sehr früh begonnen, denn um 7 Uhr morgens hatte ich Fußball-Training. Darauf folgte wie gewohnt das Kajak-Training und der restliche Tag verlief wie gewohnt. Nur das ich Mal wieder mit Torge zu der Mauer gegangen bin. Der Mittwoch hat dann erneut für mich um 7 Uhr in der Frühe mit dem Fitness-Training angefangen. Nach den ersten beiden Unterrichtsstunden habe ich mich dann mit der Fußballmannschaft getroffen und wir hatten ein Spiel gegen das Team der japanischen Austauschschüler, dessen Spieler unter anderem für die japanische Nationalmannschaft spielen. So sah das Ergebnis dann auch aus. Wir haben mit 2:5 gegen die Kaisei Junior High School verloren. Nach diesem anstrengendem Tag habe ich mich dann zu Hause erst ein Mal aufs Bett gelegt und blieb dort auch für die nächsten zwei Stunden. Am Donnerstag hatte ich erneut um 7 Uhr morgens Fußball-Training und der restliche Tag verlief auch wie gewohnt. Am Freitag bin ich dann zusammen mit den Japanern und den anderen Gastgeschwistern nach Rotorua gefahren, das ungefähr 2 Stunden südlich von Waihi entfernt liegt. Rotorua ist von einem Vulkan und einem See umgeben und in der ganzen Stadt stinkt es nach Schwefel. Das liegt daran, dass überall im Boden Quellen sind und diese dampfen, da alleine ihr Oberfläche schon 110 °Celsius heiß ist. Zuerst sind wir in den sogenannten "Agrodome" gefahren, wo uns die ziemlich bescheuerte "sheep show" präsentiert worden ist. In dieser Show wurden verschiedene Arten von Schafen auf ein Podest gestellt und geschert. Danach sind wir dann in ein Maori-Dorf gefahren, wo all diese Quellen sind. Es war wirklich interessant. Wir haben unter anderem erfahren, dass die Einwohner des Dorfes im Sommer sogar ihren Bacon auf dem Boden braten können, da dieser so heiß ist. Als wir da waren, hatte er etwa Fußbodenheizungstemperatur. Nachdem wir uns alles in dem Dorf angeschaut haben sind wir dann noch zu einer Sommerrodelbahn gefahren und hatten wirklich Spaß. Den Samstag habe ich dann bei Torges Gastfamilie verbracht, da Wendy und Arthur mit Mark, ihrem Enkel nach Tauranga ins Krankenhaus mussten, da dieser nur schlecht Luft bekommen hat. Er ist Asthmatiker. Mit Torges Familie bin ich dann zu den "Dickies Flat Tunnels" gefahren, welche so ähnlich wie der Window Walk in der Karangahake Gorge sind. Nachdem wir durch einen dieser Tunnel gegangen sind, sind wir dann an einem tollen Wasserfall ausgekommen, an dem wir dann ein wenig Zeit verbracht haben. Am Sonntag war ich dann auf Marias Geburtstags-BBQ am Waihi Beach. Maria ist eine der japanischen Schülerinnen. Das BBQ war sehr schön und wir alle haben ein paar schöne Stunden am Strand verbracht und schon wieder war das Wochenende vorbei. Ich melde mich dann nach der nächsten Woche wieder.

Die Schafe auf dem Podest

ein Schaf wird geschert

das Maori-Dorf

Quelle im Maori-Dorf

eine von vielen Figuren im Maori-Dorf

der typische Rotorua-Dampf

das Dorf

eine der Quellen

erneut der Rotorua-Dampf

ein Maori-Friedhof

Ashton in einem der Tunnel

Jenny und ich am Wasserfall

beim BBQ mit den Japanerinnen und Torge

Kommentare:

  1. Krass was du alles erlebst ich hoffe dem jungen geht es wieder gut
    Und sind die wochen anstrengend so wie du schreibst glaub ich schon oder???

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  2. Hallo Julius,
    wenn ich das so lese, dann bist du ja ein richtiger Sportler geworden.
    Toll was ihr für Möglichkeiten habt, da macht das Schule gehen doch bestimmt richtig Spass.
    Wir verfolgen deine Berichte weiter und sind auf Neuigkeiten gespannt.
    Bis bald mal die 4 Dießner`s

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