Montag, 28. Mai 2012

Das Kiwi-Paradies...

Die letzte Woche war nicht sehr spektakulär. Wie in der Vorwoche habe ich allerdings auch wieder viel Sport gemacht, also hatte Fußball und Training während der Mittagspause. Jeder Tag verlief wie gewohnt, allerdings gab es eine Ausnahme - den Dienstag. An diesem Tag besuchten wir ein "Kiwi Fruit-Packhouse" in der Nähe von unserer Nachbarstadt Katikati. Das sogenannte "Aongatete Packhouse" packt Kiwis für den Hersteller "Zespri" ab und verschickt diese in die ganze Welt und unter anderem auch nach Deutschland. Als wir dort angekommen waren hat uns auch schon unser Leiter empfangen und wir haben als Begrüßung erst ein Mal ein paar Kiwis zum Essen bekommen, die auch sehr lecker waren. Danach hat er uns alles in der Fabrik gezeigt. Besonders beeindruckt hat mich, wie die schlechten Kiwis aussortiert werden. Die Kiwis rasen auf Fließbändern unter Kameras hindurch, die von jeder einzelnen Kiwi ein Foto erstellen. Danach wirft das Fließband die schlechten Kiwis automatisch in den Abfall und die guten werden beklebt und verpackt. Innerhalb von einer Minute werden rund 2000 Kiwis von 150 Arbeitern verpackt. Als die Führung zu Ende war, hat uns unser Leiter zu einer riesigen Kiste mit Kiwis geleitet und wir alle durften uns so viele mitnehmen wie wir wollten und natürlich haben wir alle auch ganz gut zugeschlagen.
Am Samstag hatte ich dann noch ein Fußballspiel, das wir mit einem Spielstand von 4:3 gegen die St. John High School aus Hamilton, für uns entscheiden konnten.
Packhaus

auf Hygiene musste geachtet werden

die Japanerinnen

Zoe, Simone, ich und Torge

dort wurde jede einzelne Kiwi fotografiert

und dort automatisch aussortiert

die guten Kiwis wurden trotzdem nochmal überprüft

und schließlich verpackt

hier sieht man die Bilder der Kiwis auf dem Bildschirm

so werden die Kiwis verschickt

wir alle haben gut zugeschlagen


Mittwoch, 23. Mai 2012

Lake Tarawera...

In der letzten Woche habe ich wieder viel Sport gemacht. Am Montag bin ich zum ersten Mal zusammen mit Torge in den Kraftraum unserer Schule gegangen und habe mittrainiert. Nach der Schule bin ich dann mit ihm zu seiner Gastfamilie nach Bowentown gefahren. Ich mag Bowentown sehr, da der Strand wunderschön ist und es trotzdem sehr ruhig und idyllisch ist, da dort nicht sehr viele Leute leben. Bei Familie Keenan angekommen, haben wir uns direkt unsere Jogging-Klamotten angezogen und sind für eine Stunde joggen gegangen. Der nächste Morgen hat wie jeder Dienstag dann um 7 Uhr mit dem Fußballtraining angefangen und an diesem Tag bin ich wieder in der Lunch-Time in den Kraftraum gegangen.
Am Mittwoch war es dann soweit. Der so oft abgesagte Lake Tarawera Kajak Trip hat endlich statt gefunden. Um 8:30 Uhr trafen wir uns alle am College und haben die Kajaks gepackt, die danach auch extrem vollgepackt waren, da wir vier Zelte, Essen für 12 Leute und unsere Klamotten mitnehmen mussten. Nach ungefähr zwei Stunden Busfahrt sind wir dann am Lake Tarawera angekommen, der ungefähr 12 km von Rotorua entfernt liegt. Direkt neben diesem steht der Volacano Tarawera. Es war ein perfekter Tag zum Kajak fahren, weil die Sonne schien und wir Rückenwind hatten. Nach ungefähr dreieinhalb Stunden fahrt über den See sind wir dann an einem kleinen Hot Water Beach angekommen. Das Wasser dort hatte ungefähr Badewannen Temperatur und wenn man über den Strand gegangen ist, musste man aufpassen, dass man sich nicht die Füße verbrennt. Nachdem wir die Zelte aufgebaut hatten, haben wir angefangen zu kochen und haben uns leckeres "Macaroni and Cheese" gezaubert. Dann war es auch schon dunkel und da wir alle müde waren, haben wir uns schlafen gelegt. Es war allerdings über die Nacht warm genug, dass wir uns dazu entschieden, unter freiem Himmel zu schlafen. Ich habe nie zuvor einen so schönen Sternenhimmel gesehen und bis ich eingeschlafen bin, habe ich insgesamt 10 Sternschnuppen gesehen. Als ich am nächsten Morgen aufgewacht bin, war das erste was ich gesehen hab dann auch schon wieder der wunderschöne See, über dem gerade die Sonne aufging. Nachdem wir gefrühstückt haben, haben wir erneut die Kajaks gepackt und haben uns auf den Rückweg gemacht. Gegen halb zwei sind wir dann wieder an unserem Bus angekommen und sind zurück nach Waihi gefahren. Dort angekommen haben mich auch schon Wendy und klein Markie erwartet, der wie jeden Freitag wieder bei uns übernachtete.
Am Samstag morgen musste ich auch schon wieder früh aufstehen, da wir ein Auswärtsspiel hatten. Nach ungefähr eineinhalb Stunden Busfahrt sind wir am Te Awamutu College angekommen, gegen das wir 2:2 unentschieden spielten.
Am Sonntag bin ich dann um 6:15 Uhr aufgestanden um das Champions League-Finale zu gucken. Am Ende war es allerdings Arthur der gejubelt hat, da er ein großer Chelsea-Fan ist. Ich war eher enttäuscht, weil ich finde, dass Bayern den Sieg verdient hätte, aber das ist nun ein Mal Fußball. Den restlichen Tag habe ich dann eher ruhig angehen lassen, weil ich mich von der anstengenden Woche erholen musste.

am See angekommen

Vorbereitungen

Rachel und Andrew

bereit zum ablegen

am Hot Water Beach angekommen

Lake Tarawera

Lake Tarawera

Lake Tarawera

Hot Water Beach

Zoe und Carolin

Keegan, Jaydin und Andrew

am nächsten Morgen

am nächsten Morgen

in diesem Steinkreis konnte man perfekt baden

Mittwoch, 16. Mai 2012

White Water Rafting...

Die letzte Woche verlief zunächst wieder ganz gewöhnlich. Am Dienstag hatte ich Fußball-Training und habe mich nach der Schule mit John getroffen, der einem Freund sein BMX für günstige $120 abgekauft hatte und es dann zusammen mit mir am Skatepark einweihen wollte. Am Donnerstag hatte ich wieder morgens um 7 Uhr Fußball und am Freitag übernachtete ich bei John.
Am nächsten Morgen bin ich dann zum Fußballplatz gegangen, der auf der gegenüber von Johns Haus ist und mich mit meinem Fußball-Team getroffen. Nachdem wir uns das Spiel unseres Rugby-Teams angeschaut haben  , haben wir uns dann für das Spiel gegen die Mercury Bay warm gemacht, das wir mit 4:0 gewannen. Die Tore schossen zweimal Kane Everson, einmal Rikki Flude und einmal Jucey Redshaw King.
Am Sonntag habe ich mich dann um 8 Uhr morgens mit den anderen "exchangies" am Waihi College getroffen, wo uns dann auch unser Outdoor Education-Lehrer Mr McLean eingesammelt hat und mit uns nach Tauranga gefahren ist, wo wir auf dem Wairoa River raften waren. Da wir den Gruppen-Rabatt allerdings erst um 1 Uhr bekamen, sind wir zuerst in Mount Maunganui shoppen gegangen. Nach drei Stunden shoppen (meiner Meinung nach mehr als genug Zeit) sind wir dann endlich zum Wairoa River gefahren und das Raften hat extrem Spaß gemacht. Wir saßen zu sechst auf dem Rand eines Schlauchbootes, jeder einen Paddel in der Hand, und sind den reißenden Fluss runtergerauscht. Dabei sind wir mehrere Wasserfälle hinunter gefahren, die ungefähr 3 Meter lang waren und zwischendurch ist auch immer mal jemand vom Boot gefallen. Ich Gott sei Dank nicht. Nachdem wir nach ungefähr eineinhalb Stunden raften wieder am Van waren, sind wir noch zu nahe gelegenen Hot Pools gefahren, wo wir uns dann noch eine Stunde lang entspannt haben. Gegen 7 Uhr bin ich dann wieder  zu Hause angekommen und war so müde, dass ich schon um 9 Uhr schlafen gegangen bin. Und schon wieder war eine Woche vorbei. Leider hatte ich nicht die Gelegenheit Fotos zu schießen, aber vielleicht kann ich noch welche organisieren. Bis dahin könnt ihr euch hier schon ein Mal einen Eindruck verschaffen:
wairoa river rafting - Google-Suche

Dienstag, 8. Mai 2012

Der Goat Island Trip...

An den letzten Tagen der Ferien habe ich nicht mehr viel unternommen, da ich stark erkältet war und das Wetter auch nicht das Beste war. Am Donnerstag den 26. April hat dann die Schule und damit der ganz normale Alltag wieder begonnen. Vorletztes Wochenende ist dann soweit auch nichts besonderes mehr passiert, außer das wir nach Thames gefahren sind und dort einen schönen Tag verbracht haben. 
Die letzte Woche allerdings war dann wieder sehr aufregend und ich habe wieder viel erlebt, denn am Mittwoch habe ich mich zusammen mit der Biologie-Klasse auf den Goat Island Trip begeben. Das "Goat Island Marine Reserve", das im sogenannten Northland Neuseelands liegt ist ein Gebiet in dem seit 1971 nicht mehr gefischt worden ist und wo das Fischen bis heute strengstens untersagt ist. Das Northland liegt nördlich von Auckland, wo uns der Trip am Mittwoch auf als erstes hingeführt hat. Dort haben wir das "Kelly Tarltons" Aquarium besichtigt, wo uns ein Blick hinter die Kulissen gewährt worden ist und wir zum Beispiel Haie gefüttert haben. Leider sind die Fotos nicht so geworden wie ich es mir gewünscht hätte, da es schwierig ist, durch das Glas die sich bewegenden Fische gut zu fotografieren. Nachdem wir Kelly Tarltons verlassen haben sind wir weiter zum Goat Island Marine Reserve gefahren, wo wir mit dem "Glass Bottom Boat" gefahren sind. Das Glass Bottom Boat ist ein Boot, in das große Fenster im Boden eingelassen worden sind. Die exotischen Fische, die dort leben waren ziemlich interessiert und sind alle dem Boot hinterher geschwommen und wir hatten somit einen super Ausblick auf sie, da das Wetter auch wunderschön war. Nachdem wir die einstündige Fahrt beendet haben, sind wir weiter zum "Pakiri Holiday Park" gefahren, wo wir auch übernachteten. Ich habe mir ein Zimmer zusammen mit Torge, Tommy und Charles geteilt und es war wirklich lustig. 
Am nächsten Morgen sind wir früh aufgestanden und haben uns erneut auf den Weg zu dem Marine Reserve gemacht. Dort haben wir uns die "Rocky Shore" genauer angeschaut, da zu dem Zeitpunkt Ebbe war und viele interessante Tiere zwischen den Felsen leben wie zum Beispiel Oktopoden und Seesterne. Nachdem wir unser Lunch gegessen hatten, haben wir uns dann Neoprenanzüge, Flossen, Schnorchel und eine Taucherbrille angezogen und sind ungefähr eine Stunde lang schnorcheln gegangen. Die Unterwasserwelt hat mich wirklich sehr beeindruckt. Man konnte die Fische sogar berühren, da sie harmlos sind. Ich habe unter anderem einen riesigen Krebs und einen Rochen gesehen und wenn ich riesig meine, dann meine ich einen ungefähr einen Meter breiten Krebs. Nachdem wir den Tauchgang beendet haben sind wir weiter zu einer Universität in der Nähe gefahren, wo uns ein Professor eine Vorlesung gehalten hat, der dreißig Jahre lang fast jeden Tag im Marine Reserve tauchen war und die Unterwasserwelt studiert hat. Allerdings waren wir alle so müde, dass die meisten von uns zumindest kurz eingeschlafen sind. Zurück im Holiday Park angekommen haben wir dann alle noch Zeit zusammen verbracht und haben den gelungenen Tag ausklingen lassen.
Am Freitag hat dann der letzte Tag unserers Ausflugs dann auch schon wieder früh begonnen. Wir sind nach Nord-Auckland gefahren, wo wir mit einer Fähre zur Insel "Tiritiri Mantangi" übergesetzt sind. Auf dieser Insel leben massenhaft vom Aussterben bedrohte Vögel. Auf Tiritiri Matangi leben nämlich keine anderen Tierarten wie Ratten oder Opossums, die normalerweise die Vögel töten würden. Auf der Insel hat dann leider mein Akku den Geist aufgegeben und ich konnte keine Fotos mehr machen. Jedenfalls sind wir ungefähr eine Stunde durch das wunderschöne Buschland der Insel gegangen bis wir dann an dem Leuchtturm angekommen sind, wo wir dann auch zu Mittag gegessen haben. Ein Vogel namens "Greg" hatte es besonders auf unser Essen abgesehen und hat den japanischen Mädchen ihre ganze Pizza geklaut, worüber wir dann alle herzlich lachen mussten. Ungefähr zwei Stunden später hat uns dann auch schon wieder die Fähre eingesammelt und wieder auf dem Festland angekommen haben wir uns in wieder in die verschiedenen Busse aufgeteilt und sind zurück nach Waihi gefahren. Ich hatte Glück, dass ich in einem neuerem Van saß, da unser andere mitten im Berufsverkehr Aucklands auf der Autobahn kaputt gegangen ist und abgeschleppt werden musste. Meine Bus-Gruppe und ich sind dann gegen 20:15 Uhr wieder in Waihi angekommen. Die andere Gruppe gegen 1:15 Uhr.
Am Samstag habe ich mich dann noch mit meinem Kumpel John getroffen und er hat mir beigebracht wie man Motorrad fährt. Es war zwar nicht ganz einfach, aber nach ungefähr 20 Minuten üben bin ich ganz gut mit schalten uns so klar gekommen.
Am Sonntag bin ich dann mit Wendy und Arthur nach Whangamata gefahren, wo wir zu Mittag gegessen haben und über den Strand gelaufen sind. Und das schöne Wochenende war auch wieder vorbei. Ich habe momentan das Gefühl, dass die Zeit rasend schnell vergeht. Heute in zwei Monaten fliege ich schon wieder zurück nach Deutschland...

Da meine Fotos nicht so gut geworden sind:http://www.facebook.com/media/set/?set=a.443016559058789.118606.100000513457860&type=3  Hier findet ihr auf der Facebook-Seite einer der Betreuerinnen gute Bilder. Trotzdem lade ich auch ein paar der Bilder, die ich gemacht habe hoch.

im Van

Auckland

Goat Island

vor dem "Glass Bottom Boat"

auf dem "Glass Bottom Boat"

Torge, Charles und Tommy

ein Snapper

ein Moaki

so haben sich alle die Fische angesehen

der rechte von beiden hat uns überall hingeführt und zu allem was erzählt

ein Rochen

eine Höhle

das ist die "Rocky Shore"

schönes Wetter

Seesternchen

ein Oktopus

die Fähre nach Tiritiri Matangi

bevor der Akku alle war

einer der vielen schönen Vögel

Arthur und ich auf dem Weg nach Whangamata

ich in Whangamata

Whangamata