Mittwoch, 27. Juni 2012

Mein Auslandsaufenthalt neigt sich dem Ende zu...

Die letzte Woche hat für mich schon morgens früh begonnen, da ich mir das Spiel Deutschland gegen Dänemark angeschaut habe. Nachdem das siegreiche Spiel zu Ende war, konnte ich gut gelaunt zur Schule gehen. Der Rest der letzten Woche verlief auch wie gewohnt. Dienstag- und Donnerstag Morgen hatte ich Fußballtraining und nach der Schule bin ich auch wieder öfters ins Fitnessstudio gegangen. Am Freitag allerdings sind alle Austauschschüler zusammen während der Mittagspause in ein Café in Waihi gegangen und wir haben ein Abschiedsessen veranstaltet, weil am Wochenende schon ein paar von uns abgereist sind.
Am Samstag Morgen bin ich dann wie schon am Montag wieder früh aufgestanden und habe mir den überzeugenden Sieg Deutschlands über Griechenland angesehen. Danach habe ich mir mein Trikot angezogen und bin zum Waihi College gegangen. Wir haben 2:2 unentschieden gespielt, obwohl ich zwischenzeitlich zur 2:1 Führung getroffen hatte. Nachdem ich wieder zu Hause angekommen bin, sind wir wie jeden Samstag mit Mark wieder mit der Lokomotive nach Waikino gefahren und haben dort zu Mittag gegessen. Am Sonntag habe ich mich dann noch mit John getroffen und schon wieder war eine Woche vorbei.
Gerade im Moment ist es Mittwoch Abend in Neuseeland und ich realisiere, wie schnell die letzten 5 Monate und drei Tage vergangen sind. Langsam muss ich anfangen, mich bei allen Leuten, die ich so kennengelernt, zu verabschieden, da Freitag mein letzter Schultag am Waihi College ist. In 10 Tagen fliege ich zurück nach Deutschland.
Ich habe letzte Woche leider vergessen Fotos zu schießen, aber morgen bekomme ich endlich die Fotos vom Whitewater-Rafting. Dann werde ich den Eintrag aktualisieren und die Fotos endlich nachreichen.

Wenn ihr auf diesen Link klickt, könnt ihr euch alle Fotos in besserer Qualität ansehen, aber ich habe ein paar Fotos trotzdem in den Eintrag eingefügt: http://www.flickr.com/photos/juliuskunold/sets/72157630325366930/with/7459606096/

















Mittwoch, 20. Juni 2012

Das IELTS Examen...

Die letzte Woche war, wie die ganzen letzten Wochen, vom Alltag geprägt. Von 9 Uhr bis 3:20 Uhr Unterricht und danach mit Florian und Torge ins Fitnessstudio. Allerdings fand für mich letzte Woche kein Fußball statt, da das Training am Dienstag ausfiel, weil unser Trainer England gegen Frankreich schauen wollte, ich mir am Donnerstag Morgen Deutschland gegen Holland angeschaut habe und ich am Samstag am IELTS Examen teilgenommen habe. Ich habe mich sehr über den Sieg Deutschlands über Holland gefreut und darüber, dass wir uns wieder ein Mal auf Mario Gomez verlassen konnten. Wo ich gerade so darüber nachdenke, war die letzte Woche doch nicht so gewöhnlich, denn letzten Freitag fand ein "teachers only day" statt und alle Austauschschüler sind zusammen nach Hamilton in ein großes Einkaufszentrum gefahren. Die sogenannte "Base" ist das größte Einkaufszentrum, in dem ich bisher in Neuseeland war und wir haben ein paar schöne Stunden dort verbracht. Am nächsten Tag nahm ich am IELTS Examen in Hamilton teil. Das IELTS Examen ist ein international anerkannter Englischtest und ist eine Voraussetzung, um im Ausland zu studieren zu können. Das Examen ist in vier Teile gegliedert: den Speaking Teil, den Listening Teil, den Reading Teil und den Writing Teil. Im Speaking teil habe ich mich unter vier Augen mit einer Prüferin unterhalten, die mir verschiedene Fragen gestellt hat. Zum Beispiel sollte ich ihr etwas über die Ambitionen der jungen Leute aus meinem Heimatland erzählen, oder ihr meine Meinung zur europäischen Finanzkrise schildern. Das ganze hat die Prüferin aufgenommen und ich denke ich habe einigermaßen gut abgeschnitten. Im Listening Teil wurden knapp fünfzig anderen Zuhörern und mir drei Hörbeispiele, die je zehn Minuten lang waren, und wir mussten Fragen zu diesen beantworten. Im Reading Teil musste ich drei verschiedene Texte lesen und auch zu diesen Fragen beantworten. Der Writing Teil war in zwei Aufgaben unterteilt. In der ersten musste ich eine Tabelle beschreiben und in der zweiten musste ich meine Meinung zu einem Statement abgeben. Der Listening Teil, der Reading Teil und der Writing Teil haben zusammen drei Stunden gedauert und wir hatten keine einzige Pause. Kein Wunder, dass ich als ich wieder in Waihi angekommen bin ziemlich müde war. Das Examen fand in Hamilton an der Waikato University statt und ich bin eigentlich recht zufrieden mit meiner Leistung. Der Test wir von eins bis neun bewertet, wobei neun die höchste Punktzahl ist. Ein Schnitt von 6,5 würde genügen um nach Neuseeland auszuwandern oder ein Schnitt von 7 um an der Oxford University zu studieren. Am 29. Juli kann ich mir meine Ergebnisse online anschauen.


auf ihn war auch wieder am Donnerstag Morgen Verlass

IELTS

Mittwoch, 13. Juni 2012

Die EM hat angefangen...

Letzte Woche Montag fand kein Unterricht statt, da an diesem Tag offiziell der Feiertag "Queen's Birthday" zelebriert worden ist. An diesem Tag sind Mark, Arthur, Wendy und ich mit dem Goldfields Express erneut nach Waikino gefahren. Zugfahrer war wie gewohnt Arthur. In Waikino angekommen haben wir zu Mittag gegessen und sind dann wieder nach Hause gefahren. Am Dienstag und Donnerstag Morgen hatte ich dann wie immer Fußballtraining und in dieser Woche bin ich auch wieder öfters in den Fitnessraum der Schule gegangen. 
Am Samstag hatte ich dann auch wieder ein Fußballspiel mit meiner Mannschaft, das wir mit 8:0 für uns entscheiden konnten. Die Gegner haben allerdings auch nicht ihren besten Tag gehabt. Ich bin extra früh schlafen gegangen, da ich am nächsten Morgen früh aufstehen wollte. Das tat ich dann auch und endlich hat die lang ersehnte EM auch für Deutschland angefangen und ich habe mich gefreut mir morgens um halb 7 einen Sieg der deutschen Mannschaft ansehen zu dürfen. Ich war zwar nicht 100 % mit der Leistung der Elf zu frieden, aber ich denke, dass sich diese im Verlaufe des Turniers noch steigern wird. 
Am Sonntag hat mich dann Wendy, nachdem wir in die Kirche gegangen sind, nach Waihi Beach gefahren, wo ich mit Torge und Florian getroffen habe. Und dann war schon wieder eine Woche vorüber und es hieß: Nur noch vier Wochen und ich fliege wieder nach Deutschland zurück.

ich in Waikino

Mark im Zug

das Deutschland-Spiel morgens im Fernsehen (Handy-Qualität)

Florian und Torge am Waihi Beach (Handy-Qualität)

Waihi Beach (Handy-Qualität)

Mittwoch, 6. Juni 2012

Eine Beerdigung in der Schule und die Geburtstagsfeier der Queen...

Die letzte Woche hat sehr traurig begonnen, da am vorherigen Wochenende eine Schülerin unserer Schule in einem Autounfall verstorben ist. Da jeder sie kannte und viele mit ihr befreundet waren, herrschte am Montag eine sehr traurige Atmosphäre und man konnte viele Tränen sehen. Am Dienstag morgen nach dem Fußballtraining hat uns dann unser Trainer mitgeteilt, dass wir auf der Beerdigung des Mädchen den Haka aufführen würden. Der Haka ist ein traditioneller Maori-Kampftanz, mit dem die Maoris früher ihre Gegner eingeschüchtert haben. Dieser kann allerdings auch ein Zeichen des Respekts gesehen werden und wird deswegen des öfteren auch auf Beerdigungen aufgeführt. Mit der Ausnahme der Trauer verlief der Rest der letzten Woche dann allerdings auch wie gewohnt, allerdings fand am Freitag kein Unterricht statt, da die Beerdigung in der Schule statt fand, zu der ich auch gegangen bin. Die Beerdigung war ziemlich bewegend, weil alle Mitglieder der Familie zu uns gesprochen haben und Fotos und Videos gezeigt worden. Emilie Silberer ist zwei Wochen vor ihrem achtzehnten Geburtstag verstorben.
Von Freitag auf Samstag habe ich dann bei Torge in Bowentown übernachtet.
Am Samstag Nachmittag hat mich Wendy wieder eingesammelt und wir haben Markie zurück nach Tauranga gebracht, nachdem er wieder von Freitag auf Samstag die Nacht bei Wendy und Arthur verbracht hat. Am Sonntag fingen dann schon die Feiern zum Diamant-Jubiläum der Queen an und den ganzen Tag lang sah man nichts anderes im Fernsehen. Wendy und ich sind an diesem Tag nach Morrinsville gefahren, wo Wendy aufgewachsen ist und haben ihre 85-jährige Mutter auf der Farm der Familie Bonnar besucht. Wendys Bruder und ihre Mutter haben 400 Kühe und besitzen eine Farm, die mehrere Hektar groß ist. Nachdem Wendy mir alles gezeigt hatte, sind wir dann auch schon wieder nach Hause gefahren und das Wochenende war vorbei.


hier werden die Kühe gemolken

Kühe

Wendys Mutter und ich

Wendy und ihre Mutter

Mark und Arthur